Katzenschutzverein Fürther Samtpfoten e.V.
Katzenschutzverein Fürther Samtpfoten e.V.

Unsere Katzen

Schauen Sie Sich die Bilder unten in Ruhe an und lesen Sie Sich die Beschreibungen durch. Vielleicht finden Sie ja eine Katze, die Ihnen gefällt und die zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt. Dann können Sie Sich telefonisch gerne mit uns in Verbindung setzen, um einen Besuchstermin zu vereinbaren.

 

Unsere Samtpfoten sind allesamt Wohnungskatzen. Sie sind alle kastriert und geimpft. Die Vermittlung erfolgt gegen Schutzgebühr und -vertrag.

 

Auch an dieser Stelle nochmals unser Appell an alle Interessenten, sich vorher genau zu überlegen und sich zu informieren, was es bedeutet Tier aufzunehmen, auch wenn sie natürlich sehr schnell das Herz erobern. Man sollte sich vor einer Adoption bewusst sein, ob man sich dieser Verantwortung auch für die Dauer der nächsten 15 Jahre stellen will und kann, sowohl zeitlich, räumlich und auch finanziell.

 

Bitte bedenken sie, dass ihre Katzen auch mal krank werden können, auf jeden Fall aber einmal jährlich tierärztlich gecheckt und geimpft werden müssen. Auch bei reiner Wohnungshaltung. Und da ist dann oft gleich mal eine größere Summe fällig. Und mit zunehmenden Alter nehmen dann auch wie bei uns die Beschwerden zu, bei der einen Katzen mehr, bei der anderen weniger. Wie es eben auch bei uns Menschen ist...

 

Und noch ein wichtiger Hinweis, vor allem wenn Sie egal woher eine Zeitkatze aufnehmen möchten: Ihre bereits vorhandene/n Katze/n sollten auf jeden Fall alle Schutzimpfungen haben und zwar möglichst aktuell, nicht irgendwann mal. Eine Zusammenführung von Katzen bedeutet immer Stress, auch wenn es sich um positiven handelt, und so kann doch auch mal etwas aufflackern, was latent schmlummert.

Natascha, geb. 2022, weiblich

Natascha, geb. 2022, wurde im Frühjahr halbverhungert und verwahrlost in einer größeren Hinterhofanlage gefunden, wo sie zunächst von Anwohnern versorgt und dann zu uns gebracht wurde. Trotz intensiver Suchmeldungen konnte kein Besitzer ausfindig gemacht werden.

 

Bei Natascha handelt es sich vermutlich um eine Mischung aus Hauskatze und Langhaar. Bei ihrer Ankunft war sie sehr mager und hatte sehr dünnes Fell. Es ist also zu vermuten, dass sie schon einige Zeit auf sich auf sich gestellt war, bevor sie entdeckt wurde.

 

In der Pflegestelle fand sie sich schnell zurecht. Menschen gegenüber ist sie sehr anhänglich, möchte gerne gestreichelt werden, ein Leben in der Familie und Wohnung ist ihr mit Sicherheit bekannt.

 

Von anderen Katzen ist Natascha nicht wirklich begeistert. Hier besteht sie auf Abstand und zeigt ihnen auch schon mal ihre Grenzen auf. Sie erweckt aber trotzdem den Eindruck, als ob sie in ihrem früheren, unbekannten Zuhause mit mehreren Artgenossen zusammengelebt hätte.

 

Sollte also in ihrem zukünftigen Zuhause bereits ein Artgenosse leben, so passt am besten eine ältere Katze mit einem ruhigen, zurückhaltenden Charakter zu ihr. Sie sollte Nataschas gewünschte Distanz (vor allem am Anfang in der Kennenlernzeit) respektieren und grundsätzlich nicht zu aufdringlich oder verspielt sein. Vorteilhaft wäre hier eine entsprechend große Wohnung, so dass die zwei sich auch mal aus dem Weg gehen können und die Vergesellschaftung langsam im Tempo der Katzen erfolgen kann.

 

Menschen liebt Natascha sehr, sie möchte Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit am liebsten für sich alleine. Ansonsten hat Natascha ein ruhiges und unkompliziertes Wesen, das sich gut einfügt.

 

Wir können uns Natascha deshalb sehr gut vorstellen in einem Haushalt mit älteren Kindern ab Schulalter, die bereits Erfahrung mit Katzen als Haustiere haben.

Olaf & Ole, geb. März 2026, männlich

Unsere beiden süßen Jungs Olaf und Ole kamen ebenfalls als Fundkatzen zu uns. Man fand sie gemeinsam in den Gartenanlagen einer Wohnsiedlung, aber niemand kannte die beiden oder wusste, wo sie hingehören könnten. Gemeldet hat sich bisher keiner.

 

Olaf und Ole sind zwei süße, am Anfang etwas schüchterne Katzenkinder, die sich schnell in der Pflegestelle integrierten, kein Problem mit Artgenossen haben, sie ordnen sich eher unter.

 

Bei fremden Menschen sind sie noch etwas misstrauisch und unsicher, brauchen Zeit bis sie der Situation vertrauen. Ansonsten lieben aber auch sie es, gestreichelt und gekrault zu werden.

 

Die beiden sind ja noch sehr jung, haben in ihrem Leben vermutlich nicht wirklich Böses erlebt, sie brauchen nur etwas Stabilität und Sicherheit.

 

Wir wünschen uns für Olaf und Ole nun ebenfalls ein dauerhaftes Zuhause bei lieben, verantwortungsvollen Menschen mit Geduld und Verständnis und geben die beiden auf jeden Fall nur gemeinsam ab.   

 

Auch an dieser Stelle nochmals unser Appell an alle Interessenten, sich vorher genau zu überlegen und sich zu informieren, was es bedeutet zwei Katzenkinder aufzunehmen, auch wenn sie natürlich sehr schnell das Herz erobern. Man sollte sich vor einer Adoption bewusst sein, ob man sich dieser Verantwortung auch für die Dauer der nächsten 15 Jahre stellen will und kann.

Lotti, geb. Oktober 2024, weiblich

Lotti wurde vor einiger Zeit von Spaziergängern in einem Dorf entdeckt. Sie machte einen sehr verwahrlosten Eindruck, war mager und schien hochträchtig zu sein. Ihrem Besitzer war sie egal, nur zwei Mädchen aus dem Dorf kümmerten sich um sie.

 

Trotz ihrer Situtation war Lotti sehr verschmust und suchte den Kontakt zu Menschen. Wir hatten ein Plätzchen frei, so kam sie zu uns: verschmutzt und „verrotzt“ und mit einem seltsamen hängenden Bauch, ganz anders als sonst bei hochträchtigen Katzen. Aber auch sehr hungrig nach Futter und Streicheleinheiten.

 

Ein sofortiger Tierarztbesuch deckte dann das Drama auf: Lotti war nicht hochträchtig, sondern hatte auf Grund eines vollkommen durcheinander geratenen Hormonspiegels stark geschwollene Zitzen. Ohne Behandlung hätte dies sehr bald zu einer Sepsis geführt, den weiteren Verlauf kann man sich denken.

 

Nun ja, Lotti bekam geeignete Medikamente, auch der Schnupfen wurde behandelt. Die Schwellungen gingen bald zurück, sie nahm zu und hat inzwischen ein wunderschönes, gepflegtes weißes Fell.

 

Sie ist verschmust und anhänglich und auch sehr verspielt. Mit Artgenossen hat sie kein Problem, da hatte sie ja schon genug Erfahrung in ihrem bisherigen Leben.

 

Lottis Katzenschnupfen haben wir aktuell im Griff, behandelt wird sie seit einigen Wochen nicht mehr. Aber sie bleibt vermutlich Zeit ihres Lebens anfällig. Wichtig ist in solchen Fällen, das körpereigene Immunsystem zu stärken: ausreichende, gute Ernährung und ein sicheres und stabiles Umfeld spielen da eine große Rolle.

 

Wir suchen nun für Lotti ein neues Zuhause bei Menschen, die ihr die verdiente Liebe geben, ihr gesundheitliches Handikap akzeptieren und bei Bedarf auch die notwendige tierärztliche Versorgung sicherstellen können.

 

Da frische Luft Lotti sicher gut tut und sie den mittlerweile möglichen Zugang zum Balkon sehr genießt, sollte im neuen Zuhause auch ein abgesicherter Balkon vorhanden sein.

 

Mit Artgenossen hat Lotti kein Problem, diese sollten aber einen ausreichenden und stets aktuellen Impfschutz gegen Katzenschnupfen haben. Auch mit Kindern ab Schulalter sollte sie gut zurechtkommen.

Druckversion | Sitemap
Impressum Datenschutz © Katzenschutzverein Fürther Samtpfoten e.V.